Leider lassen viele Hundebesitzer den Hund dann einfach nur noch frei laufen. Ein bequemer, aber gefährlicher Weg, der schnell auf dem Rücken anderer ausgetragen wird, denn:
- viele Orte sind für Ihren und andere Hunde zu gefährlich zum frei laufen
- ein frei laufender Hund kann andere belästigen oder sogar Unfälle herbeiführen (Spaziergänger, Radfahrer).
- viele Leute haben Angst vor Hunden insbesondere vor frei laufenden. Lassen Sie also ihren Hund niemals ungefragt auf andere zulaufen! Nehmen Sie bitte generell Rücksicht auf andere!
- viele Hundebesitzer wollen gar nicht, dass ein frei laufender Vierbeiner auf den eigenen drauf springt. So ist Ärger vorprogrammiert.
- wundern Sie sich nicht, wenn manche Hunde sich auch beim Freilauf überhaupt nicht miteinander vertragen wollen. Manchmal ist das eben so. Gehen Sie dann einfach schnell fort und suchen Kollegen, mit denen Ihr Hund sich besser versteht. Sorgen Sie aber dafür, dass der Hund sich an der Leine nicht gebärdet wie ein Wilder!
Übrigens: Lassen Sie ihren Hund niemals mit anderen Kollegen an der Leine so zusammenkommen wie auf diesem Bild (rechts). Der Ärger ist vorprogrammiert. Entweder die Hunde laufen nach Absprache mit ihren Besitzern frei, oder sie lassen es ganz bleiben und freuen sich auf die nächste Gelegenheit mit einem geeigneten Kollegen, aber dann nur frei laufend und bitte mit Rücksicht auf andere!
Ansonsten führen Sie Ihren Hund ruhig von dem anderen fort. Ihr Gegenüber wird Ihnen dafür sehr sehr dankbar sein.
Das Vorbeiführen an anderen Hunden erfordert ein gezieltes Training, mit dem wir schon im Einzelunterricht beginnen.Wann rufen Sie mich an?
Lösung: Bei der freien Begegnung weiß ein gut sozialisierter Vierbeiner instinktiv, wie er mit seinen Artgenossen umgehen muss. Stattdessen ist im Alltag mit Menschen und anderen Hunden das Verbleiben an der Leine aus berechtigten Gründen (siehe oben) häufig nötig.Distanz - Halten zu anderen Artgenossen müssen Hunde aber durch gezieltes Training erlernen. Entgegen landläufiger Meinung funktioniert das nicht allein durch ständiges Spielen/Toben-Lassen mit anderen Hunden! Schließlich meint der Hund, es wäre immer so - egal wann, mit wem und bei jeder Gelegenheit.
Doch Sie können Ihren Hund draußen auf der Straße nicht erst mit jedem anderen toben lassen, wenn er ruhig beim Anblick von Artgenossen sein soll.
Das Training für ruhiges Verhalten beim Anblick von Artgenossen ist durchaus komplex, aber praktisch schon im jüngsten Alter erlernbar. Es findet als wichtige Vorbereitung für einen konfliktfreien Spaziergang mit Ihrem Hund schon während des Einzelunterrichts statt.Außerdem üben wir die nötigen Verhaltensmuster intensiv im anschließenden Gruppentraining mit Hunden und Leuten. Natürlich so realistisch wie möglich.
Wann rufen Sie mich an? 0 23 63 / 3 49 22